FAQ

Der Slice

Ca. 90 % aller Schüler, die zum Unterricht kommen, klagen über jenes Problem. Der Slice ist als eindeutiger Fehlschlag definiert und äußert sich in einem Abdriften des Golfballs nach rechts vom eigentlich ausgewählten Schlagziel. Nicht zu verwechseln mit einem Fade, bei dem der Ball links vom eigentlichen Ziel startet, ebenfalls eine Rechtskurve beschreibt und dann allerdings im Ziel landet. Der Fade ist demnach kein Fehlschlag. Der Slice wird durch eine nach rechts verkantete Schlagfläche ausgelöst, häufig noch in der Kombination mit einer Schwungrichtung des Schlägers von außen nach innen. Die Schlagfläche korrigiert man durch eine korrekte Griffweise. Häufig genügt schon ein leichtes nach innen drehen der linken Hand.

Getoppte Bälle

Sie kennen sicherlich jene gut gemeinten Ratschläge von vermeintlich besseren Spielern, die Ihnen während der Golfrunde nach einem getoppten Ball zugetragen wurden. Dogmen, die Ihnen, bei der Ausübung ihrer Lieblingstätigkeit, über einen unerträglichen Zeitraum von 5 Stunden mannigfach eingeimpft wurden. Dankbar nahmen Sie diese an und registrierten meist auch eine, wenn auch oftmals nur eingebildete, Verbesserung Ihres Spiels. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch; Tipps, wenn sie fundiert sind, können etwas Wunderbares sein. Und sich gegenseitig helfen liegt in der Natur des Menschen und gehört, wie auch sonst im Leben, auch auf die “Freizeitbühne” Golfplatz. Golfplätze in Deutschland sind, nicht daß es im nahen Ausland anders sein sollte, scheinbar Treffpunkte von selbst ernannten Schwungdoktoren und Mental-Geistheilern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben eine Missionierung der “Schwächeren” und “Fehlbareren” eindringlich durchzusetzen und durchzuführen. Die verbreiteten Glaubensgrundsätze wie; lass den Kopf unten, jetzt hast du wieder zu früh nachgeschaut, du mußt den Ball länger anschauen, jetzt bist du hoch gegangen sind fachlich betrachtet einfach falsch und wirken sich fatalst kontraproduktiv auf das anfängliche Thema, “Das Toppen des Balls”, aus. Ich versuche schon seit langer Zeit jene Volks- bzw. Bauernweisheiten meinen Schülern auszutreiben und appeliere an Sie, diese Botschaft hinaus zu tragen in eine bessere Golfwelt. Man toppt Bälle genau deshalb, weil man den Kopf zu lange unten läßt und absichtlich lange unten bleibt. Klingt verrückt, ist aber wahr! Durch intensionales Verharren über dem Treffpunkt begibt sich der Schlägerkopf früher in seine Aufwärtsschwungbahn, was zur Folge hat, daß der Ball mit der vorderen Unterkante des Schlägers getroffen wird. Er wird getoppt! Problemlösung wäre eine gute Körperbewegung durch den Treffpunkt hindurch, um den Abwärtstrend des Schlägerkopfes, auf dem Weg zum Ball, aufrecht zu erhalten.

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